Auf dem Mars wurde eine drachenhautähnliche Anomalie entdeckt

Auf dem Mars wurde eine drachenhautähnliche Anomalie entdeckt

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Der Rover Curiosity entdeckte auf der Marsoberfläche ein ungewöhnliches Steinmuster, das an Schuppen erinnert. NASA-Experten untersuchen dieses Phänomen nun und bieten mögliche Erklärungen für seinen Ursprung an.

Die Bilder wurden am 13. April 2026 aufgenommen, als sich der Rover auf den Antofagasta-Krater zubewegte. Die Fotografien erfassen Tausende sich wiederholender polygonaler Formen, die an eine Wabenstruktur erinnern.

Geologische Muster wie diese werden häufig mit dem Einfluss von Wasser in Verbindung gebracht. Ihre Entdeckung hilft Wissenschaftlern daher abzuschätzen, wie lange flüssiges Wasser möglicherweise auf dem Mars verblieben ist. Die Forscherin Abigail Freeman vom Jet Propulsion Laboratory stellte fest, dass ähnliche Strukturen bereits zuvor angetroffen wurden, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Ihr zufolge haben Wissenschaftler schon früher Gesteine ​​mit polygonalen Mustern beobachtet, diese hätten jedoch noch nie so große Bereiche der Oberfläche bedeckt.

Das Aussehen des Gebiets wurde mit der Haut von Reptilien verglichen, die Erklärung liegt jedoch in geologischen Prozessen. Auf der Erde entstehen solche Risse meist, wenn feuchter Boden austrocknet: Er schrumpft und reißt. Da dieser Vorgang viele Male wiederholt wird, nehmen die Risse nach und nach eine geordnetere, oft sechseckige Form an. Ein ähnliches Phänomen auf dem Mars wurde bereits 2023 im Ponturi-Gestein im Gale-Krater registriert.

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Laut einer im Journal of Statistical Physics veröffentlichten Studie entstanden die dort gefundenen sechseckigen Strukturen nicht in einem einzigen Trocknungszyklus, sondern als Ergebnis des wiederholten Wechsels von Nass- und Trockenperioden. Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass sich die Risse im Laufe der Zeit von T-förmigen Fugen zu komplexeren Y-förmigen Fugen veränderten.

Diese Geometrie weist auf wiederkehrende Umweltbedingungen hin, die möglicherweise mit saisonalen Veränderungen zusammenhängen. Wenn ähnliche Prozesse in der Region Antofagasta stattfanden, könnte dies auf die Existenz stabiler Zyklen der Anwesenheit von flüssigem Wasser auf dem Mars hinweisen.

Bisher hat der Rover bereits acht Bilder aufgenommen und chemische Daten in der Gegend gesammelt. Ihre Analyse wird zeigen, ob hier Mineralien wie Salze vorhanden sind, die denen ähneln, die zuvor in Ponturi entdeckt wurden.

Alle diese Beobachtungen untermauern die Hypothese, dass der Mars in der Vergangenheit eine viel aktivere und komplexere Wassergeschichte hatte, als seine heutige Oberfläche vermuten lässt.

Denken Sie daran, dass auf dem Mars ein sehr hoher Nickelgehalt entdeckt wurde.

Fortgesetzt werden…

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