Das Jahr 2026 bietet zahlreiche Möglichkeiten, Himmelserscheinungen zu beobachten. Im Laufe des Jahres werden viele astronomische Ereignisse stattfinden, die mit bloßem Auge oder mit Hilfe von Beobachtungsgeräten sichtbar sein werden. Wir von Joy-pup haben die wichtigsten kosmischen Phänomene mit genauen Daten zusammengestellt.
Sonnen- und Mondfinsternisse
Im Jahr 2026 werden vier Finsternisse stattfinden: zwei Sonnenfinsternisse und zwei Mondfinsternisse. Das mit größter Spannung erwartete Ereignis wird die totale Sonnenfinsternis im August sein, deren Totalitätszone durch Europa verlaufen wird.
Ringförmige Sonnenfinsternis — 17. Februar 2026
Totale Mondfinsternis — 3. März 2026
Totale Sonnenfinsternis — 12. August 2026
Partielle Mondfinsternis — 28. August 2026
28. Februar – große Planetenparade
Im Jahr 2026 werden sich sechs Planeten – Jupiter, Uranus, Saturn, Neptun, Venus und Merkur – am Himmel in Form eines Bogens anordnen. Vier von ihnen (Jupiter, Saturn, Venus und Merkur) werden mit bloßem Auge gut sichtbar sein, für Uranus und Neptun werden ein Fernglas oder ein kleines Teleskop benötigt.
Alle Planeten bewegen sich in einer gemeinsamen Ebene des Weltraums, der sogenannten Ekliptik, weshalb es von der Erde aus so erscheint, als würden sie sich ungefähr entlang derselben Bahn über den Himmel bewegen. Wenn sich mehrere Planeten auf derselben Seite der Sonne befinden, sehen wir sie in einer bedingten Linie angeordnet – dieses Phänomen wird als Planetenparade bezeichnet.

Meteorströme
Im Jahr 2026 werden alle wichtigen jährlichen Sternschnuppenströme erwartet (der Höhepunkt der Sichtbarkeit hängt vom Mondlicht und vom geografischen Standort der Beobachter ab). Die Beobachtungsbedingungen werden von der Mondphase beeinflusst (je näher am Neumond, desto besser).
- Quadrantiden – vom 1. bis 12. Januar, Aktivitätshöhepunkt am 3.–4. Januar
- Lyriden – vom 16. bis 25. April, Aktivitätshöhepunkt am 22. April
- Perseiden – vom 17. Juli bis 24. August, Aktivitätshöhepunkt am 13. August
- Orioniden – vom 2. Oktober bis 7. November, Aktivitätshöhepunkt am 21. Oktober
- Tauriden (südliche und nördliche) – vom 7. September bis 10. Dezember, Aktivitätshöhepunkt vom 4. November bis 10. Dezember
- Leoniden – vom 6. bis 30. November, Aktivitätshöhepunkt in der Nacht vom 17. auf den 18. November
- Geminiden – vom 4. bis 20. Dezember, Aktivitätshöhepunkt am 14. Dezember
Mondphasen und Supermonde
Ein Supermond ist der Moment, in dem ein Vollmond mit dem Durchgang des Mondes durch den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn (Perigäum) zusammenfällt. Zu dieser Zeit erscheint der Mond visuell etwas größer und heller. Im Jahr 2026 wird es drei Supermonde geben: am 3. Januar (Wolfsmonat), am 24. November und am 24. Dezember. Am 24. Dezember 2026 wird einer der hellsten Supermonde des Jahres erwartet – der der Erde am nächsten kommende Vollmond seit 2019.
Normalerweise gibt es im Jahr 12 Vollmondphasen, doch im Jahr 2026 werden es 13 sein. Der Mai wird mit zwei Vollmonden erfreuen – am 1. und am 31. Mai. Der zweite davon wird den Namen „Blauer Mond“ erhalten. Ein solches Ereignis tritt etwa alle 2,5 bis 3 Jahre auf und stellt ein kalenderbedingtes Phänomen dar, das nicht mit einer Farbveränderung des Erdtrabanten verbunden ist.
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