Die gesundheitlichen Vorteile von Orangensaft: 4 positive Effekte für den Körper

Die gesundheitlichen Vorteile von Orangensaft: 4 positive Effekte für den Körper

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Ein Glas frisch gepresster Orangensaft wird im Winter Teil der täglichen Ernährung. Dieses Getränk hilft, sofort Energie zu tanken und die Kräfte des Körpers in der Kälte zu unterstützen. Bei Joy-pup erklären wir die Vorteile und Risiken des täglichen Konsums von frischem Orangensaft.

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Stärkung des Immunsystems

Frisch gepresster Orangensaft unterstützt das Immunsystem dank seines hohen Gehalts an Vitamin C, was besonders in der Erkältungszeit wichtig ist. Vitamin C ist an der Arbeit der Abwehrzellen des Körpers beteiligt und hilft ihm, schneller auf Viren und Infektionen zu reagieren. Orangen sind reich an Flavonoiden, einschließlich Hesperidin, das antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Ein Glas Saft kann den täglichen Bedarf an diesem Vitamin decken. Es ist wichtig zu beachten: Saft ersetzt keine ganzen Früchte, da er kaum Ballaststoffe enthält, die die Zuckeraufnahme verlangsamen.

Einfluss auf die Herzgesundheit

Moderater Konsum von Orangensaft kann sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken, dank Vitamin C und Flavonoiden, die die Elastizität der Blutgefäße und einen normalen Herzrhythmus unterstützen. Das in Orangen enthaltene Kalium hilft, die Wirkung von Salz im Körper auszugleichen. Bei täglichem und übermäßigem Konsum steigt jedoch die Zuckeraufnahme. Im Laufe der Zeit kann dies zu einem Anstieg der Triglyceridwerte und zu einer zusätzlichen Belastung des Herzens führen.

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Unterstützung der Gehirnfunktion

Orangensaft kann auch der Gehirnfunktion zugutekommen. Flavonoide verbessern die Durchblutung und helfen, Nervenzellen vor oxidativem Stress zu schützen, der mit altersbedingtem kognitivem Abbau verbunden ist. Regelmäßiger, aber moderater Saftkonsum kann Teil einer Ernährung sein, die die kognitiven Fähigkeiten, insbesondere im Erwachsenenalter, unterstützt.

Wie Orangensaft die Verdauung beeinflusst

Für das Verdauungssystem kann Orangensaft sowohl vorteilhaft als auch problematisch sein. Seine Säure kann die Produktion von Magensaft anregen und die Verdauung bei gesunden Menschen erleichtern. Vitamin C verbessert außerdem die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln, was besonders für Menschen mit Anämierisiko wichtig ist. Seine Säure kann jedoch bei empfindlichem Magen, Gastritis oder Neigung zu Sodbrennen Beschwerden verursachen.

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Welche Risiken der Konsum von Orangensaft birgt

Das Hauptproblem liegt im hohen Zuckergehalt. Selbst ein naturbelassenes Produkt kann in einem Glas bis zu 20–25 Gramm Zucker enthalten. Im Gegensatz zu ganzen Früchten wird der Saft schneller aufgenommen und vermittelt kein Sättigungsgefühl. Das Fehlen von Ballaststoffen führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, was besonders für Menschen mit Prädiabetes oder Diabetes wichtig ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zahngesundheit: Säure und Zucker können bei häufigem Kontakt den Zahnschmelz schwächen.

Wie viel Orangensaft man trinken sollte

Fachleute empfehlen, sich auf ein kleines Glas Orangensaft von etwa 120–150 ml pro Tag zu beschränken, um die Vorteile von Vitamin C und Antioxidantien zu nutzen, ohne die Zuckeraufnahme zu überlasten. Für Kinder sollte die Menge noch niedriger sein. In der täglichen Ernährung sollte man ganze Früchte bevorzugen und Saft als Ergänzung, nicht als Hauptbestandteil der Ernährung betrachten.

Siehe auch: 6 Gründe, jeden Tag grünen Tee zu trinken

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