Mit zunehmendem Alter ändern sich die Gesichtszüge, die Haardichte und das allgemeine visuelle Gleichgewicht des Erscheinungsbildes. Was früher effektvoll und modisch wirkte, kann nach dem 50. Lebensjahr unerwartet Strenge, Müdigkeit oder sogar Alter betonen. In dieser Phase spielt die Frisur eine Schlüsselrolle: Sie hebt entweder die Vorzüge hervor oder betont das, was man lieber abschwächen würde. Bei Joy-pup erklären wir, welche Frisuren Frauen nach 50 Jahren besser meiden sollten.
Glatt gestyltes Haar

Perfekt geglättetes, eng anliegendes Haar wirkt optisch schwer und betont die Haarverdünnung, die im Alter häufig auftritt. Eine solche Frisur lässt das Gesicht strenger wirken und hebt feine Alterserscheinungen hervor. Viel vorteilhafter sind Frisuren mit Bewegung – sanfte Wellen, weiche Textur oder Volumen am Ansatz. Solche Formen verleihen Lebendigkeit, machen die Gesichtszüge weicher und erzeugen einen gepflegten Eindruck ohne übermäßige Strenge.
Mittelscheitel

Eine geometrisch strenge Mittellinie betont jede Asymmetrie im Gesicht, die im Laufe der Jahre stärker hervortreten kann. Außerdem lenkt ein solcher Scheitel die Aufmerksamkeit auf den Haaransatz und macht nachgewachsene Wurzeln oder ausgedünnte Bereiche sichtbar. Harmonischer wirkt ein seitlich versetzter Scheitel oder eine leicht unregelmäßige Zickzack-Linie. Asymmetrie im Styling ist ein kraftvolles Mittel der optischen Verjüngung: Sie mildert die Gesichtszüge, gleicht die Proportionen aus und verleiht der Frisur sofort natürliches Volumen.
Nach hinten gekämmtes Haar

Nach hinten gekämmtes Haar öffnet das Gesicht zu scharf. Eine solche Frisur wirkt oft altmodisch und macht das Erscheinungsbild übermäßig streng, indem sie Stirn, Nasolabialfalten und Hals betont. Dieser Stil nimmt der Frisur die für ein elegantes Alter notwendige Weichheit. Viel harmonischer wirken Styles, bei denen das Haar das Gesicht natürlich umrahmt. Leichte Stufungen, Textur und lose Strähnen erzeugen ein Gefühl von Natürlichkeit und optischer Leichtigkeit.
Schwarze Haarfarbe

Satte dunkle Töne, besonders in Schwarz, erzeugen einen starken Kontrast zur Haut. Dies betont ungleichmäßigen Teint, Falten und Anzeichen von Müdigkeit und macht das Erscheinungsbild schwerer. Für einen jugendlicheren und frischeren Look empfehlen Coloristen, auf weichere Farbpaletten umzusteigen. Schokoladen-, Karamell-, goldbraune oder honigblonde Töne lassen die Haut strahlen und verleihen ihr eine gesunde Ausstrahlung. Wer nicht auf dunkle Farben verzichten möchte, kann komplexe Färbetechniken wie Balayage oder Shatush ausprobieren.
Halboffene Frisuren und Haarbänder

Frisuren im „Malvenstil“ mit Plastikspangen, Haarklammern am Oberkopf oder steifen Haarbändern wirken oft nicht stimmig für eine erwachsene Frau. Sie verleihen keinen jugendlichen Touch, sondern vereinfachen das Erscheinungsbild und nehmen ihm Eleganz. Vielsinnvoller sind schlichte Varianten – sorgfältig gestyltes, offenes Haar, niedriger Dutt oder Pferdeschwanz.
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