Selbstgemachte Handmasken: So pflegen Sie trockene Haut im Winter

Selbstgemachte Handmasken: So pflegen Sie trockene Haut im Winter

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Kälte, Wind, trockene Raumluft und häufiges Händewaschen entziehen der Haut schnell Feuchtigkeit. Infolgedessen treten Spannungsgefühle, Schuppenbildung, Mikrorisse und Unbehagen auf. Handmasken helfen, die Schutzbarriere der Haut wiederherzustellen, spenden intensive Feuchtigkeit und machen die Hände selbst in der kältesten Jahreszeit weich. Wir bei Joy-pup stellen die effektivsten Hausmittel-Handmasken vor, die die zarte Haut im kalten Winter schützen.

Warum die Haut der Hände im Winter austrocknet

Die Haut an den Händen enthält von Natur aus weniger Talgdrüsen als Gesicht oder Körper. Die schützende Lipidschicht ist hier dünner und wird durch aggressive Einflüsse schneller zerstört. Im Winter verschärfen starke Temperaturschwankungen die Situation – von der Kälte kommen wir in warme Räume mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 20–30 %, was doppelt so niedrig wie normal ist. Heißes Wasser beim Händewaschen entfettet die Haut zusätzlich, und chemische Inhaltsstoffe der Seife stören den natürlichen pH-Wert. Das Ergebnis: Spannungsgefühle, Schuppenbildung, Mikrorisse und Reizungen.

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Haferbad für die Hände

Ein Haferbad ist eine echte Rettung für gereizte und juckende Haut. Zerkleinern Sie ein paar Esslöffel gewöhnlichen Hafer in einer Kaffeemühle und gießen Sie ihn mit warmem Wasser auf. In dieser Phase setzt der Hafer seine Wirkstoffe frei, die die Haut am besten aufnimmt.

Tauchen Sie die Hände 10–15 Minuten in das Haferbad ein, damit die natürlichen Inhaltsstoffe den Epidermis beruhigen und Rötungen lindern. Für zusätzliche Pflege können Sie ein paar Tropfen Olivenöl hinzufügen. Beenden Sie das Spa-Ritual mit dem Auftragen einer reichhaltigen Creme, solange die Haut noch leicht feucht und aufnahmebereit ist.

Honig-Handmaske

Natürlicher Honig in Kombination mit Pflanzenölen bildet einen starken Nährcocktail für erschöpfte Handhaut. Mischen Sie 1 Esslöffel Honig mit der gleichen Menge Oliven- oder Mandelöl. Fügen Sie den Inhalt einer Vitamin-E-Kapsel hinzu. Erwärmen Sie die Mischung im Wasserbad auf Körpertemperatur – so dringen die Wirkstoffe besser in die Haut ein.

Tragen Sie die warme Maske mit Massagebewegungen auf die Hände auf, besonders auf die Fingerknöchel und den Bereich um die Nägel. Ziehen Sie Baumwollhandschuhe an und lassen Sie die Maske 30–40 Minuten einwirken. Honig versorgt die Haut mit B-Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen, während das Öl die Lipidbarriere wiederherstellt. Bei regelmäßiger Anwendung zweimal pro Woche wird die Haut bereits nach zwei Wochen deutlich weicher.

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Glycerin-Handmaske

Glycerin beseitigt schnell extreme Trockenheit und stellt den Wasserhaushalt der Haut wieder her. Mischen Sie 2 Esslöffel Apotheken-Glycerin mit 1 Esslöffel Kamillentee-Aufguss. Fügen Sie 0,5 Teelöffel Traubenkernöl hinzu. Verteilen Sie die Mischung gründlich auf der gesamten Handfläche, einschließlich der Zwischenräume der Finger. Ziehen Sie Kosmetikhandschuhe an oder wickeln Sie die Hände in Frischhaltefolie. Lassen Sie die Maske eine Stunde oder über Nacht einwirken für maximale Wirkung. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus der Umgebung an und transportiert sie in die tiefen Hautschichten, während Pflanzenöl die Verdunstung verhindert.

Kartoffel-Handmaske

Gewöhnliche Kartoffeln enthalten Stärke, die die Haut mit einem schützenden Film umhüllt und Schuppenbildung reduziert. Kochen Sie eine mittelgroße Kartoffel in der Schale und zerdrücken Sie sie zu Püree. Fügen Sie 1 Esslöffel fetten Sauerrahm oder Sahne und 1 Teelöffel Leinöl hinzu. Mischen Sie alles zu einer homogenen Masse und tragen Sie sie warm in einer dicken Schicht auf die Hände auf. Wickeln Sie Frischhaltefolie und ziehen Sie Fäustlinge darüber.

Einwirkzeit: 25–30 Minuten. Die Stärke macht raue Stellen weich und füllt Mikrorisse, die Milchsäure aus dem Sauerrahm entfernt sanft abgestorbene Hautzellen, und das Leinöl versorgt die Haut mit Omega-3-Fettsäuren. Diese Maske ist besonders wirksam bei starkem Wind und schmerzhaften Rissen an den Fingerknöcheln.

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Bananen-Handmaske

Eine reife Banane enthält Kalium, das den Wasserhaushalt der Hautzellen normalisiert. Zerdrücken Sie eine halbe Banane mit einer Gabel zu Püree. Mischen Sie sie mit 1 Esslöffel fetter Sahne und 1 Teelöffel Honig. Verteilen Sie die Mischung auf den Händen und massieren Sie die Haut mit kreisenden Bewegungen. Ziehen Sie Plastikhandschuhe und darüber Stoffhandschuhe an. Einwirkzeit: 25 Minuten. Die Fruchtsäuren der Banane peelen sanft die Hornschicht, B-Vitamine verbessern den Zellstoffwechsel. Diese Maske wirkt sofort – die Haut wird nach der ersten Anwendung weich und samtig.

Gelatine-Handmaske zur Hautverjüngung

Gelatine ist reines tierisches Kollagen, das bei der Anwendung die eigene Kollagenproduktion der Haut stimuliert. Lösen Sie 1 Esslöffel Gelatine in 3 Esslöffeln warmem Wasser auf und lassen Sie quellen. Erwärmen Sie die Mischung im Wasserbad, bis die Granulate vollständig aufgelöst sind. Fügen Sie 1 Teelöffel Kokosöl und den Inhalt einer Vitamin-A-Kapsel hinzu. Kühlen Sie die Mischung auf angenehme Temperatur ab und tragen Sie sie in mehreren Schichten mit einem Pinsel auf die Hände auf.

Warten Sie, bis sich ein dichter Film gebildet hat, und ziehen Sie Handschuhe an. Nach 30 Minuten mit warmem Wasser abspülen. Die Kollagenmoleküle dringen in die oberen Hautschichten ein, füllen Falten auf und erhöhen die Hautelastizität. Bei einem Kurseinsatz – 10 Anwendungen zweimal pro Woche – glätten sich feine Falten, das Hautrelief wird ausgeglichen und Pigmentierungen vermindert.

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