Auf der Suche nach einer schlanken Figur greifen wir oft zu Produkten mit verlockenden Aufschriften wie „Fitness“, „natürlich“ oder „zuckerfrei“. Hinter der attraktiven Verpackung verbergen sich jedoch nicht selten Marketingtricks, die uns gewöhnliche Süßigkeiten als gesunde Snacks verkaufen. Solche Produkte können den Abnehmprozess verlangsamen und dem Körper schaden. Erfahren Sie auf Joy-pup, welche Zwischenmahlzeiten Sie besser meiden sollten, wenn Sie Gewicht verlieren möchten.
Getreide- und Proteinriegel
Getreide- und Proteinriegel werden häufig als idealer Snack für Sport und Gewichtsreduktion beworben. Doch in der Zutatenliste stehen oft an erster Stelle Glukosesirup, Fruktosesirup oder Zucker in verschiedenen Formen – was sie zu einer echten Kohlenhydratbombe macht. In Bezug auf Kalorien- und Zuckergehalt unterscheiden sich solche Riegel kaum von einer Tafel Schokolade, verursachen einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels und führen rasch zu erneutem Hungergefühl.

Joghurts und Desserts „ohne Zucker“
Die Aufschrift „ohne Zucker“ klingt überzeugend, bedeutet jedoch nicht, dass das Produkt tatsächlich ungesüßt ist. Häufig enthalten solche Produkte Fruchtpürees, Sirupe oder Süßstoffe, die sie kalorienreich machen und das Verlangen nach Süßem sogar verstärken. Am Ende ist ein solcher Snack kaum besser als ein gewöhnliches Dessert – er wirkt lediglich „gesünder“.

Kandierte Früchte und Trockenfrüchte
Der Ersatz von Süßigkeiten durch Trockenfrüchte erscheint beim Umstieg auf eine gesunde Ernährung logisch. Viele vergessen jedoch die aggressive industrielle Verarbeitung. Glänzende Stücke exotischer Früchte oder knusprige Bananenchips werden meist zuvor in dickem Zuckersirup gekocht und anschließend mit Konservierungsstoffen behandelt, um ihre leuchtende Farbe zu bewahren. Solche Snacks enthalten nur noch wenige der ursprünglichen Vitamine, dafür aber eine große Menge einfacher Kohlenhydrate, die sich schnell als zusätzliche Kilos bemerkbar machen.

Gemüsechips
Dünne Scheiben aus Roter Bete, Karotten oder Süßkartoffeln werden von Marketern aktiv als gesunde Alternative zu Kartoffelsnacks präsentiert, wodurch Käufer bereit sind, mehr für den vermeintlichen Nutzen zu zahlen. Tatsächlich werden die meisten dieser Chips ebenso in viel Öl frittiert und stark gesalzen, wodurch Vitamine und wertvolle Ballaststoffe nahezu vollständig verloren gehen. Der Kaloriengehalt von Gemüsechips steht dem traditioneller Kartoffelchips kaum nach – sie als diätetischen und figurfreundlichen Snack zu betrachten, ist daher ein großer Irrtum.
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