Gepflegte Füße zu Hause: Schritt-für-Schritt-Pediküre
Gepflegte Füße sind ein wichtiger Teil der allgemeinen Körperpflege, doch nicht jeder hat die Möglichkeit, regelmäßig ein Kosmetikstudio zu besuchen. Ein ordentliches und schönes Pediküre-Ergebnis kann man jedoch auch selbst erreichen. Bei Joy-pup erfahren Sie, wie Sie eine Pediküre zu Hause Schritt für Schritt durchführen können.
Werkzeuge für die Pediküre zu Hause
Bereiten Sie vor Beginn der Behandlung folgende Utensilien vor:
- Wattepads
- Nagellackentferner
- Nagelknipser oder Nagelschere
- Nagelfeile
- Fußbadschale
- Meersalz
- Ätherische Öle
- Bimsstein oder Fersenfeile
- Nagelhautentferner
- Fußcreme
- Zehentrenner
- Nagellack
Professionelle Pediküre zu Hause: Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Alten Nagellack entfernen
Entfernen Sie zunächst den alten Nagellack von den Nägeln. Verwenden Sie dafür Nagellackentferner und Wattepads. Diese eignen sich besser als gewöhnliche Tücher, da sie mehr Reibung erzeugen und die Lackschicht schneller entfernen. Wenn möglich, wählen Sie Produkte ohne Aceton – sie trocknen Nägel und Nagelhaut weniger aus.

2. Nägel kürzen
Kürzen Sie die Nägel vorsichtig mit einem Nagelknipser oder einer Schere auf die gewünschte Länge. Fußnägel sollten möglichst gerade geschnitten werden, ohne die Ecken stark abzurunden. Dadurch wird das Risiko eingewachsener Nägel reduziert.

3. Nägel mit der Feile in Form bringen
Verwenden Sie eine Feile mit feiner Körnung und orientieren Sie sich an der natürlichen Form des Nagelbetts. Die optimale Länge ist erreicht, wenn etwa 2–3 mm freier Nagelrand bleiben. Die Ecken können leicht abgerundet werden, jedoch kann zu starkes Feilen das Einwachsen des Nagels begünstigen.

4. Die Nageloberfläche polieren
Wenn die Nägel Unebenheiten oder sichtbare Längsrillen aufweisen, können diese vorsichtig mit einem Polierblock (Buffer) geglättet werden. Polieren Sie mit leichten kreuzweisen Bewegungen. In der Regel reichen drei bis fünf Bewegungen pro Nagel. Wenn sich der Nagel während des Polierens erwärmt, üben Sie zu viel Druck aus und sollten die Behandlung unterbrechen.
5. Fußbad
Füllen Sie eine kleine Schüssel mit warmem Wasser. Geben Sie Meersalz oder Bittersalz sowie einige Tropfen Ihres bevorzugten ätherischen Öls hinzu. Lassen Sie die Füße 10–15 Minuten im Wasser. Warmes Wasser macht die Nagelhaut, verhornte Hautstellen und Schwielen an den Fersen weicher. Spülen Sie die Füße danach mit warmem Wasser ab und trocknen Sie sie gründlich mit einem sauberen Handtuch.

6. Nagelhaut behandeln
Tragen Sie ein Mittel zum Aufweichen der Nagelhaut auf. Es hilft, abgestorbene Hautzellen zu lösen und erleichtert die Pflege des Nagelbereichs. Entfernen Sie anschließend die aufgeweichte Haut mit einem feuchten Tuch oder Handtuch. Schieben Sie die Nagelhaut vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurück. Wenn kleine Hautreste oder Grate vorhanden sind, können diese vorsichtig mit einer Maniküreschere entfernt werden, ohne die lebende Haut zu verletzen.
7. Verhornte Haut an den Füßen entfernen
Nach dem Aufweichen der Haut können Sie mit der Behandlung der Füße beginnen. Verwenden Sie einen Bimsstein, eine Fersenfeile oder eine spezielle Fußraspel. Bearbeiten Sie vorsichtig die Bereiche mit verhärteter Haut – Fersen, Fußballen und die seitlichen Bereiche des Fußes. Den Bereich um und unter den Nägeln können Sie zusätzlich mit einer kleinen Bürste reinigen.

8. Fußmassage
Eine Massage hilft, die Durchblutung zu verbessern und Spannungen in den Füßen zu lösen. Nehmen Sie einen Fuß und drehen Sie ihn leicht im Bereich des Knöchels, anschließend beugen und strecken Sie ihn vorsichtig. Die Zehen können Sie zusammenpressen und danach wieder strecken. Diese einfache Übung entspannt die Fußmuskulatur.
9. Haut mit Feuchtigkeit versorgen
Nach der Fußpflege tragen Sie eine reichhaltige Fußcreme oder einen Balsam auf. Verteilen Sie das Produkt gut über die gesamte Fußoberfläche und achten Sie besonders auf Fersen, Nagelhaut und den Bereich zwischen den Zehen.

10. Nagellack auftragen
Bevor Sie den Lack auftragen, setzen Sie Zehentrenner ein oder verwenden Sie Wattebällchen. Wischen Sie anschließend die Nageloberfläche mit einem Entfetter ab. Dadurch werden Cremereste entfernt und der Lack lässt sich gleichmäßiger auftragen.

Tragen Sie zunächst eine dünne Schicht Base Coat auf. Sie sorgt dafür, dass der Lack länger hält, stärkt die Nagelplatte und schützt sie vor den Pigmenten des farbigen Nagellacks. Danach folgen zwei dünne Schichten Farblack und zum Schluss ein Überlack. Lassen Sie die Nägel nach Abschluss der Behandlung etwa 10 Minuten trocknen.
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