Der Winter stellt eine echte Herausforderung für die Gesichtshaut dar. Kalter Wind, trockene Raumluft, plötzliche Temperaturschwankungen und dicke Kleidung lassen selbst normale Haut spannen, rot werden und schuppen. Oft schieben wir das auf die Kälte, doch in den meisten Fällen liegt das Problem in der falschen Hautpflege. Wir von joy-pup untersuchen die fünf häufigsten Fehler, die Ihre Haut im Winter regelrecht „zerstören“.
Aggressive Reinigung statt sanfter Pflege
Viele halten ein Spannungsgefühl nach dem Waschen für ein Zeichen reiner Haut. Tatsächlich ist es ein Warnsignal: Die schützende Lipidbarriere ist geschwächt. Im Winter ist die Haut besonders empfindlich, und sulfathaltige Schäume, alkoholhaltige Gesichtswasser und häufiges Waschen mit heißem Wasser verschlimmern die Trockenheit.
So geht’s richtig:
Verwenden Sie milde, cremige Gele, Reinigungsmilchen oder Reinigungsbalsame ohne Alkohol oder SLS. Waschen Sie Ihr Gesicht mit warmem, nicht heißem Wasser und beschränken Sie die Reinigung auf zweimal täglich.
Luftfeuchtigkeit vernachlässigen
Wir wählen unsere Cremes sorgfältig aus, vergessen aber oft unsere Umgebung. Zentralheizung und Heizlüfter entziehen der Haut Feuchtigkeit und machen sie trocken, fahl und neigen zu Schuppenbildung.
So geht’s richtig:
Verwenden Sie zu Hause und am Arbeitsplatz einen Luftbefeuchter. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei 40–60 %. Dieser einfache Schritt verbessert den Zustand Ihrer Haut sichtbar innerhalb weniger Tage.
Zu leichte Cremes im Winter

Gele und Fluids sind im Sommer ideal, schützen die Haut im Winter aber nicht ausreichend vor Kälte und Wind. Dadurch verdunstet die Feuchtigkeit schneller, was zu Mikrorissen und Schuppenbildung führen kann.
Korrektur:
Wählen Sie reichhaltigere Cremes mit Ölen, Ceramiden, Squalan und Panthenol. Tragen Sie Ihre Tagescreme mindestens 30–40 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien auf, damit sie einziehen und die Haut schützen kann.
Übermäßiger Gebrauch von Peelings und Säuren
Der Wunsch, Hautschuppung zu reduzieren, führt oft zum Gegenteil. Häufige Peelings, Säuren und Retinoide im Winter dünnen die Haut aus und machen sie noch empfindlicher.
Tipp: Beschränken Sie Peelings auf ein Minimum – einmal alle 7–10 Tage. Verwenden Sie sanfte Enzympeelings und pflegen Sie Ihre Haut anschließend mit beruhigenden und nährenden Produkten.
Mangelnder Schutz und fehlender Lichtschutzfaktor im Winter
Viele glauben, die Sonne sei nur im Sommer gefährlich. UV-Strahlen sind jedoch ganzjährig aktiv und werden im Winter vom Schnee reflektiert. Dies verstärkt Hautschäden und führt zu Trockenheit und Irritationen.
So beugen Sie vor: Verwenden Sie eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, auch bei kaltem Wetter, insbesondere wenn Sie sich viel im Freien oder in den Bergen aufhalten.
Fortsetzung folgt…
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