Die Astronauten der Artemis-II-Mission kehren nach ihrem historischen Flug um den Mond zur Erde zurück.
Beim Vorbeiflug am 6. April erreichte die NASA-Artemis-II-Besatzung eine Rekorddistanz zur Erde in der Geschichte der bemannten Raumfahrt – rund 406.000 Kilometer (252.756 Meilen). Damit wurde die Leistung der Apollo-13-Mission aus dem Jahr 1970 übertroffen.

Diese Expedition war die erste bemannte Mission um den Mond seit 1972. Vier Astronauten – Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und der Kanadier Jeremy Hansen – begaben sich auf eine zehntägige Mission, um den Mond ohne Landung zu passieren.
Das Orion-Raumschiff, von der Besatzung „Integrity“ getauft, startete am 1. April 2026 mit einer NASA-Rakete des Space Launch System (SLS) von Cape Canaveral in die Umlaufbahn.

Die Mission umfasste einen sechsstündigen Vorbeiflug an der Rückseite des Mondes. Dabei beobachteten die Astronauten erstmals zuvor unzugängliche Oberflächenbereiche, dokumentierten Meteorströme und fertigten Fotos an. Während des Vorbeiflugs war die Kommunikation mit der Erde für etwa 40 Minuten unterbrochen, bevor das Signal wiederhergestellt wurde.

Die Besatzung schlug außerdem inoffizielle Namen für zwei neu entdeckte Mondkrater vor: „Integrity“ zu Ehren des Raumschiffs und „Carroll“ in Erinnerung an die Ehefrau eines der Astronauten.
Die Mission lieferte einzigartige Bilder der Mondoberfläche und bereicherte die NASA-Archive um wertvolle Daten für zukünftige Forschungen.

Artemis II gilt als wichtiger Schritt zur Vorbereitung weiterer Mondlandungen und größerer Raumfahrtprogramme, darunter die Errichtung einer permanenten Mondbasis und zukünftige Marsmissionen.
Fortsetzung folgt…
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