Lange Zeit galt die Idee von Zeitreisen als Science-Fiction. Doch je tiefer Wissenschaftler in die Struktur des Universums vordringen, desto häufiger werden Entdeckungen gemacht, die unser Verständnis des Kosmos verändern könnten.
Bei der Beobachtung des Kometen 41P/Tuttle-Giacobini-Kresak bemerkten Forscher ein ungewöhnliches Phänomen: Das Objekt änderte plötzlich seine Geschwindigkeit und Flugbahn. In ihrer Veröffentlichung vermuten sie, dass das Verhalten des Kometen beim Vorbeiflug an der Sonne einen Effekt erzeugte, der als Bewegung „rückwärts in der Zeit“ interpretiert werden könnte.

Den Experten zufolge änderte der Komet 41P/Tuttle-Giacobini-Kresak während seines Vorbeiflugs an der Sonne die Richtung seiner Rotation. Dieses Phänomen ist möglich, wenn Gasstrahlen mit großer Wucht aus dem Kern des Kometen ausgestoßen werden. Deren reaktive Wirkung kann die Rotation eines Himmelskörpers praktisch stoppen, woraufhin er sich in die entgegengesetzte Richtung dreht.
Die Forscher stellten außerdem fest, dass die Form dieses Kometen einem länglichen Oval oder sogar einer Kartoffel ähnelt. Wissenschaftler planen, 41P/Tuttle-Giacobini-Kresak weiterhin zu beobachten, um mehr Daten über seine Struktur und sein Verhalten im Weltraum zu gewinnen.
Zur Erinnerung: Das Webb-Teleskop enthüllte einen Nebel, der dem menschlichen Gehirn ähnelt.
Fortsetzung folgt…
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