Ende 2025 reichte Meta ein Patent für ein ungewöhnliches Sprachmodell ein, das das Verhalten eines Nutzers in sozialen Medien replizieren kann. Die Idee ist, dass das System die digitale Aktivität einer Person fortsetzen kann, wenn diese aus dem Online-Raum verschwindet, beispielsweise durch eine Posting-Pause oder gar ihren Tod.
Wie Business Insider berichtet, ermöglicht die neue Technologie potenziell die Erstellung einer Art digitalem Avatar basierend auf den gesammelten Daten eines bestimmten Nutzers. Der Algorithmus analysiert dessen frühere Kommentare, Reaktionen, Beiträge und Präferenzen, um dessen charakteristischen Kommunikationsstil und Online-Verhaltensmuster nachzubilden.
Mithilfe der gesammelten Informationen könnte ein solches virtuelles Ebenbild theoretisch Kommentare posten, auf eingehende Nachrichten antworten und mit den Inhalten anderer Nutzer interagieren. Darüber hinaus könnte die Technologie potenziell die Imitation von Sprachnachrichten und sogar die Teilnahme an Videoanrufen ermöglichen und dabei den individuellen Sprachstil einer Person täuschend echt imitieren.

Die Entwickler glauben, dass ein solches Tool bei Bloggern und Influencern Anklang finden könnte, die auch in Pausen die Interaktion mit ihrem Publikum aufrechterhalten müssen. So könnten sie ihre Reichweite und Monetarisierung sichern und gleichzeitig in der digitalen Welt präsent bleiben.
Meta betont, dass die Patentanmeldung nicht automatisch die Markteinführung oder Implementierung der Lösung garantiert. Das Unternehmen merkt an, dass viele patentierte Ideen im Konzeptstadium verbleiben und nicht zwangsläufig in die Praxis umgesetzt werden.
Erinnern wir uns: Elon Musk verschob die Marsforschung zugunsten einer Mondmission.
Fortsetzung folgt…
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