Wissenschaftler haben Planeten benannt, auf denen es möglicherweise außerirdisches Leben gibt

Wissenschaftler haben Planeten benannt, auf denen es möglicherweise außerirdisches Leben gibt

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Wissenschaftler haben Dutzende Exoplaneten identifiziert, die theoretisch lebensfreundliche Bedingungen bieten könnten. Ihren Angaben zufolge befinden sich unter den entdeckten Objekten etwa 45 erdähnliche Welten, von denen einige im kosmischen Vergleich relativ nahe beieinander liegen.

Die Arbeit wurde von Spezialisten des Carl Sagan Institute der Cornell University durchgeführt. Sie untersuchten mehr als sechstausend bisher bekannte Exoplaneten und identifizierten diejenigen, die sich in der sogenannten bewohnbaren Zone befinden – einem Bereich um einen Stern, in dem die Temperatur die Existenz von flüssigem Wasser ermöglichen kann.

Das Vorhandensein von Wasser gilt als einer der wichtigsten Faktoren für die Entstehung von Leben. Aus diesem Grund sind solche Planeten von besonderem Interesse für Astronomen, die verstehen wollen, wie weit verbreitet das Leben im Universum sein könnte.

Während der Studie benannten Wissenschaftler 45 Planeten, die möglicherweise für Leben geeignet sein könnten. Darüber hinaus fielen weitere 24 Objekte in einen engeren dreidimensionalen bewohnbaren Bereich. Darunter sind sowohl bereits bekannte Himmelskörper, zum Beispiel Proxima Centauri b, TRAPPIST-1f und Kepler-186f, als auch weniger erforschte, darunter TOI-715 b.

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Besonderes Augenmerk legen Experten auf das TRAPPIST-1-System. Seine vier Planeten – d, e, f und g – liegen etwa 40 Lichtjahre von unserem Planeten entfernt und gehören damit zu den nächstgelegenen und vielversprechendsten Zielen für zukünftige Erkundungen.

Doch selbst bei einer für kosmische Verhältnisse relativ kurzen Entfernung wäre es mit moderner Technologie äußerst schwierig, dorthin zu gelangen: Die Reise würde Hunderttausende von Jahren dauern. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich dieser Zeitraum in Zukunft dank des Aufkommens neuer Triebwerkstypen, wie beispielsweise Kernimpulstriebwerken, erheblich verkürzen könnte – auf mehrere Jahrhunderte.

Die Forscher identifizierten außerdem eine Reihe von Planeten, die von ihren Sternen ungefähr die gleiche Energiemenge erhalten wie die Erde von der Sonne. Zu diesen Objekten gehören TRAPPIST-1e, Kepler-442 b, Proxima Centauri b, GJ 1002 b und einige andere.

Um diese Welten detaillierter zu untersuchen, planen Wissenschaftler den Einsatz aktueller und zukünftiger astronomischer Instrumente. Insbesondere sprechen wir über das James Webb Space Telescope, das zukünftige Nancy Grace Roman Telescope und das Extremely Large Telescope.

Gleichzeitig wird nicht nur auf entfernten Exoplaneten, sondern auch näher an der Erde nach möglichem außerirdischem Leben gesucht. Die Satelliten Saturn und Jupiter gelten als vielversprechende Objekte. Beispielsweise werden Enceladus mit seinen unterirdischen Ozean- und Wasseremissionen sowie Titan mit seiner komplexen Atmosphäre von Wissenschaftlern als mögliche Orte angesehen, an denen theoretisch Leben existieren könnte.

Denken Sie daran, dass Wissenschaftler auf dem Mars Kristalle des Minerals Korund gefunden haben.

Fortgesetzt werden…

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