Ein humanoider Roboter in China hat Tennisspielen gelernt

Ein humanoider Roboter in China hat Tennisspielen gelernt

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Chinesische Forscher haben ein innovatives System vorgestellt, das die Effizienz des Tennistrainings für humanoide Roboter deutlich verbessert. Laut den Entwicklern hat die vorgeschlagene Methode beeindruckende Ergebnisse unter realen Bedingungen erzielt: Roboter können nun souverän lange Ballwechsel an der Seite von Menschen spielen.

Im Januar 2026 demonstrierte der Walker S2-Roboter von UBTech Robotics seine praktischen Tennisfähigkeiten. Er kombinierte erfolgreich visuelle Wahrnehmung, Gleichgewicht und Präzision und lieferte in Demonstrationsspielen mit Menschen kraftvolle und präzise Schläge ab.

Forscher aus China haben einen neuen Lernansatz entwickelt, der es Robotern ermöglicht, komplexe Tennisbewegungen auch mit unvollständigen oder ungenauen Daten über menschliche Bewegungen zu meistern. In Zusammenarbeit mit Galbot wurde das LATENT-System entwickelt, das das Spiel in einzelne Grundaktionen unterteilt – wie Vorhand, Rückhand, Feldbewegungen und Diagonalschläge.

Das trainierte Modell wurde erfolgreich in den humanoiden Roboter Unitree G1 integriert. Dieser zeigte ein konstantes Spielverhalten, indem er Bälle sicher zurückspielte und präzise in die Zielbereiche lenkte. Dieser Ansatz trägt dazu bei, eine der zentralen Herausforderungen im Robotertraining zu lösen: die Nachbildung komplexer, schneller und präziser menschlicher Motorik mit begrenzten Daten.

Darüber hinaus wurde das LATENT-System in realen Spielen getestet, in denen humanoide Roboter sowohl am Netz als auch an der Grundlinie gegen Menschen antraten. Obwohl die Leistung des Roboters noch unter der von professionellen Tennisspielern liegt, ist er bereits in der Lage, lange Ballwechsel zu spielen und sich an verschiedene Spielsituationen anzupassen.

Zur Erinnerung: Xiaomi-Roboter montierten ein Auto am Fließband ohne menschliches Eingreifen.

Fortsetzung folgt…

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