Astronomen haben einen Exoplaneten mit äußerst ungewöhnlichen Eigenschaften entdeckt: Seine Abmessungen entsprechen nicht den Standardmodellen seiner Entstehung, und seine Atmosphäre sieht aus der Sicht der üblichen Planetentheorie nahezu „unmöglich“ aus.
Die Studie basiert auf Spektralanalysedaten des James Webb Telescope. Die Ergebnisse zeigten, dass die Atmosphäre des Planeten TOI-5205 b unerwartet „sauber“ war – sie enthielt deutlich weniger schwere chemische Elemente als erwartet.
Gleichzeitig konnten Wissenschaftler Spuren von Methan und Schwefelwasserstoff nachweisen. Das chemische Gesamtbild lässt auf eine von Kohlenstoff dominierte Atmosphäre bei extrem niedrigem Sauerstoffgehalt schließen, was ihn im Vergleich zu bekannten Planeten untypisch macht.

Um diese Anomalie zu erklären, erstellten Forscher der Universität Zürich ein Computermodell der inneren Struktur des Planeten. Den erhaltenen Daten zufolge könnte TOI-5205 b eine große Menge schwerer Elemente enthalten – vielleicht zehn- oder sogar fast hundertmal mehr als in seiner Atmosphäre. Aller Wahrscheinlichkeit nach „sessierten“ sich diese Substanzen jedoch tief im Inneren des Planeten, ohne die oberen Schichten der Atmosphäre zu erreichen.
Es ist diese Schichtung, die möglicherweise erklärt, warum die äußere Hülle des Planeten so ungewöhnlich und arm an schwerer Chemie erscheint, trotz ihrer möglicherweise reichhaltigen Zusammensetzung im Inneren.
Wir möchten Sie daran erinnern, dass die Artemis-II-Astronauten einzigartige Fotos der Erde und des Mondes zeigten.
Fortgesetzt werden…
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